"Wenn Sie Ihr Kind heute sauber aus der Kita abholen, dann hat es nicht gespielt und nichts gelernt."

Maria Montessori

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Konzeption

Wir sind ein ganz normaler Kindergarten und eben doch ein bisschen anders. Türen, Wände, Zäune, tosenden Lärm oder Berge von Spielzeug sucht man bei uns vergebens. 


Die Idee des Waldkindergartens ist nicht neu. Den ersten Waldkindergarten hatte die Dänin Ella Flatau bereits Mitte der fünfziger Jahre gegründet. In Deutschland breitete sich dies Konzept besonders in den neunziger Jahren schnell aus. Inzwischen gibt es hierzulande circa 2000 Waldkindergärten und Waldgruppen.


Unser Natur- und Waldkindergarten bietet ein pädagogisches Zusatzangebot als Alternative zu den Regelkindergärten der Gemeinde Gnarrenburg. Betreut werden die Kinder durch zwei staatlich anerkannte Erzieherinnen an 5 Wochentagen für jeweils 5 Stunden. Wir bieten Platz für 15 Kinder im Alter von 3-6 Jahren jeglicher Herkunft, Religion und Hautfarbe.​

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Zentrale Elemente unseres Konzeptes sind: 

  • Geringere Gruppengröße als im Regelkindergarten (15 Kinder statt 25)

  • Stärkung des Sozialverhaltens, die Kinder unterstützen sich gegenseitig

  • Sinneserfahrungen in vielfältiger Weise

  • Ein starkes Immunsystem

  • Stärkung des Selbstvertrauens und zunehmende Sicherheit durch die immer wiederkehrenden, neuen und natürlichen Hindernisse im Wald

  • Bewegungsabläufe bekommen eine ganz andere Wertung. Jeder Schritt ist wichtig, da sich unter dem Laub Äste und Wurzeln verstecken.

  • Intensives Erleben der Jahreszeiten und Tageszeiten

  • ​Durch die Ruhe im Wald erleben die Kinder einen wohltuenden Gegenpol zu der immer mehr wachsenden Reizüberflutung des täglichen Lebens in unserer Gesellschaft.

  • Platz zum Basteln, Lauschen, Beobachten, Toben, Klettern, Kräftemessen, Spiel und Spaß

  • Die verschiedensten Materialien fordern und fördern die Kreativität und die Fantasie der Kinder; so wird aus einer Wurzel mal schnell ein Pferd oder aus zwei Stöcken Klanghölzer zum musizieren

  • Bewegungsdrang, Experimentierfreude und Neugier werden durch immer neues Erleben in der Natur gestillt

  • Die Kinder entwickeln ein inneres Gleichgewicht, stärken ihr Selbstbewusstsein und bauen Ängste ab

  • Die Kinder erfahren, dass sie gut sind, wie sie sind. Jedes einzelne Kind wird gehört, respektiert und ernst genommen.

  • Beteiligung und Partizipation der Kinder und Eltern

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  • Bewältigung von Konfliktsituationen

  • Rituale bieten den Kindern Orientierung und Sicherheit

  • Erkennen der Notwendigkeit von Regeln und Grenzen

  • Ausleben der Abenteuerlust im Wald

  • Die Kinder werden motiviert, zu wählen und selbst zu entscheiden

  • Die Erzieherinnen unterstützen die Kinder, angemessene Risiken einzugehen.

  • Wir sehen uns als Lernpartner mit dem Kind - wir entdecken, staunen und erfahren gemeinsam.

  • Täglich werden neue Hürden überwunden, Aggressionen abgebaut und Freundschaften geschlossen.

  • Die Kinder erleben sich als ein Stück dieser Erde! Sie erleben einen nachhaltigen respektvollen Umgang mit allen anderen Lebewesen!

Jeden ersten Mittwoch im Monat besuchen die kleinen Füchse einen Bauernhof in Hipstedt. Hier haben die Kinder die Chance, den Bauernhof mit allen Sinnen zu erkunden und zu erleben.

 

Außerdem besuchen wir alle drei Wochen die Bibliothek in Gnarrenburg. Wir lesen, stöbern und leihen Bücher aus, welche im Abschlusskreis vorgelesen werden.

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